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Leibniz-Gemeinschaft will der FBN das Prädikat entziehen
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat die Empfehlung ausgesprochen, dem FBN in Dummerstorf sein Leibniz-Prädikat zu entziehen. Grund dafür sei, dass dem Institut eine umfassende übergreifende Forschungsstrategie fehle, auf deren Grundlage eine klare Fokussierung auf wichtige innovative Forschungsfragen erfolgen kann. Das FBN bleibe somit hinter seinem wissenschaftlichen Potenzial zurück. Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, hat mit Unverständnis auf diese Empfehlung, die auf der gemeinsamen Wissenschaftskonferenz noch diskutiert und bestätigt werden muss, reagiert. „Das FBN steht für Agrarspitzenforschung in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland und Europa. An diesem Anspruch halten wir fest. Nach der Leitungsübernahme durch Prof. Wimmers 2016 ist ein Erneuerungsprozess in Gang gebracht worden, der viele positive Ergebnisse hervorgebracht hat. Leider sind diese zum Teil nicht mehr in den Bewertungszeitraum 2015 – 2017 gefallen und haben damit keineBerücksichtigung erfahren. So ist die Einwerbung von Drittmitteln in den Jahren 2017 und 2018 gesteigert worden. Auch die Anzahl an Publikationen in hochrangigen wissenschaftlichen Journalen konnte erhöht werden. Seit 2016 wurden 8 Patente eingereicht. Es enttäuscht mich maßlos, dass das FBN ausgerechnet in dieser Phase so einen herben Rückschlag einstecken muss“, erklärt der Minister, der dem Institut den Rücken stärken will. „Ich verstehe und akzeptiere, dass die Leibniz-Gemeinschaft den Anspruch hat, dass in ihren Mitgliedsinstituten herausragende Forschung betrieben wird. Das ist angesichts der Finanzmittel, die von Bund und Ländern für diese Forschung bereitgestellt werden, berechtigt und notwendig. Evaluierungen zur Bewertung der wissenschaftlichen Leistung sind für die Weiterentwicklung der Institute und zum Erhalt des hohen wissenschaftlichen Standards essentiell. Dennoch werbe ich eindringlich dafür, aus den Ergebnissen der Evaluierung eine andere Schlussfolgerung zu ziehen“, so der Minister.

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VIER PFOTEN rät zu Adoption von Haustieren
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN appelliert mit ihrer Kampagne „Fabelhaft – Nicht Mangelhaft“, Hunde und Katzen aus dem Tierheim zu adoptieren. Denn allein in Deutschland warten, teilweise schon seit Jahren, Tausende Haustiere darauf, ein neues Zuhause zu kommen. Besonders schwer ist eine Vermittlung von schon betagten Tieren oder solchen mit Handicaps.„Eine Adoption ist eine Win-Win-Situation, weil man einem Tier hilft, indem man ihm ein Zuhause gibt und weil man einen treuen Begleiter bekommt, der einen bedingungslos liebt. Jetzt in der Vorweihnachtszeit haben viele Tierheime Adoptionsstopp. Also einen Zeitraum, in dem Tiere nicht sofort ins neue Zuhause dürfen. Tierheime machen dies oft zur Weihnachtszeit, damit die Schützlinge nicht doch noch als Geschenk unterm Tannenbaum landen. Dazu herrschen während der Feiertagszeit meist andere Abläufe im Haus, was es für die Tiere schwerer macht, sich einzugewöhnen. Auch Silvester bedeutet für viele Heimtiere Stress und Angst. Die vermittlungsfreie Zeit ist eine gute Gelegenheit, sich in Ruhe in den Tierheimen umzuschauen. Man kann die Tiere besuchen und prüfen, wer zu einem passt. So hat auch der Hund oder die Katze, die Chance seine neue Familie kennenzulernen“, erklärtHeimtierexpertin Sarah Ross. Doch sollte sich jeder, der ein Haustier aufnehmen möchte, zuerst über die besonderen Anforderungen eines jeden Tieres bewusst werden. Denn Hunde und Katzen benötigen oft sehr viel Zeit, Beschäftigung und Auslauf. Nicht nur bei älteren Tieren sollten zudem mögliche Tierarztkosten mit einberechnet werden. Doch jedes Tier, egal ob alt oder jung, mit drei Beinen oder halbblind kann eine große Bereicherung für jede Familie sein. „Ein Hund oder eine Katze aus dem Tierheim ist niemals zweite Wahl. Es sind Lebewesen, keine Produkte. Tiere mit kleinen Makeln haben es oft besonders schwer, dabei haben gerade sie ein liebevolles Zuhause verdient. Es lohnt sich beim Tierheimbesuch genauer hinzusehen und sich Zeit zu nehmen“, so die Expertin. „Der bullige Pittbull kann sich als echte Schmusebacke entpuppen und ein tierischer Senior ist meist viel ruhiger und ausgeglichener als ein verspieltes Jungtier. Tiere aus dem Tierheim haben so viel zu geben, man muss sie nur lassen. Mit einer Adoption hat jeder von uns die Chance einem Tier zu helfen und Menschlichkeit zu zeigen“, erklärt Ross abschließend. Auf der Internetseite von Vier Pfoten können detaillierte Informationen über das Thema Adoption abgerufen werden.

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Wienerin erhält Auszeichnung für ihre Feldhamsterstudie
Für ihre Forschungsarbeit "Reproduktion bei weiblichen Feldhamstern: WELCHE Faktoren entscheiden über den Erfolg?" wird die Wiener Verhaltensbiologin Carina Siutz am 5. Dezember mit dem Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung ausgezeichnet. „Niemand weiß, warum sich die Stadthamster Wiens so prächtig vermehren", sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstandder Deutschen Wildtier Stiftung. „Die Erkenntnisse aus der Arbeit von Frau Siutz sind auch für den Feldhamsterschutz in Deutschland von hoher Bedeutung." Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird bereits zum 12. Mal vergeben.Die Verleihung findet um 18.30 Uhr in den Räumen des Hamburger Zoologischen Museums des Centrums für Naturkunde, Universität Hamburg, Bundesstraße 52, 20146 Hamburg, statt.

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Klöckner lädt Landwirte zu Gesprächen ein
Nach der Großdemonstration von rund 40.000 Landwirtinnen und Landwirten in Berlin am vergangenen Dienstag sucht Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nun das Gespräch mit den Bauern. Sie habe gemeinsam mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zahlreiche Vertreter der Landwirtschaft für den 2. Dezember 2019 zu Gesprächen nach Berlin eingeladen.Weiterhin werde es am 21. Januar 2020 auf der Internationalen Grünen Woche eine Diskussionsveranstaltung "Landwirtschaft und Gesellschaft" geben, gefolgt von einer Reihe von Gesprächen, zu denen sie ab Februar in Mittelstädte und ländliche Regionen komme werde, um mit Landwirten, Bürgern, Medien und Umweltverbänden gemeinsam über die Zukunft der Landwirtschaft zu sprechen.

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Bessere Rahmenbedingungen für die Antibiotikaentwicklung gefordert
Immer häufiger treten auch in Deutschland Infektionen mit multiresistenten Erregern auf. Neben einem gewissenhafteren und sparsameren Einsatz von Antibiotika, sorgfältiger Hygiene und der Ausschöpfung von Impfmöglichkeiten muss auch dringend nach neuen antibiotischen Wirkstoffen sowie neuen Bekämpfungsmöglichkeiten von Bakterien geforscht werden. Anlässlich des Thementages Antibiotika am 26. November 2019 im ZDF teilte die das Dilemma der forschenden Pharma-Unternehmen mit: Solche Medikamente können unter den bestehenden Marktgegebenheiten ihre Entwicklungskosten nur selten wieder einspielen, da sie zwangsläufig als Reserveantibiotika eingestuft und nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kämen. Dieses Dilemma ließe sich jedoch überwinden, wenn die ökonomischen Handicaps für diese Mittel durch bessereRahmenbedingungen ein Stück weit ausgeglichen würden. „Länderübergreifend könnte die klinische Erprobung von Antibiotika gefördert werden; und es sollte für die erfolgreiche Entwicklung solcher Antibiotika eine Prämie geben, die wenigstens einen Teil der Entwicklungskosten refinanziert", schlägt Han Steutel, Präsident des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) vor. Zudem sollte einem Antibiotikum die Fähigkeit, eine Resistenz zu überwinden, in der frühen Nutzenbewertung als Zusatznutzen angerechnet und in den anschließenden Preisverhandlungen berücksichtigt werden."Neben neuen Antibiotika werden derzeit auch andere Mittel gegen Bakterien entwickelt, darunter Mittel, die schädliche Bakterien "entwaffnen", ohne sie zu töten. Auch Bakterien-befallende Viren, sogenannte Bakteriophagen, werden erprobt und dürfen bereits im Einzelfall angewendet werden.

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bpt mahnt zu regelmäßigen Impfungen von Haustieren
„Mindestens einmal im Jahr zum Tierarzt“ empfiehlt der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt), denn nur dann zeigen sich Krankheitssymptome oft noch rechtzeitig. Konsequente Schutzimpfungen bieten nach wie vor den einfachsten und wirksamsten Schutz gegen virale oder bakterielle Infektionen. Doch die Zahlen zeigen ein anderes Bild: nur etwa die Hälfte aller in Deutschland lebenden Hunde und nur ein Drittel der mehr als 15 Millionen Katzen verfügen über einen ausreichenden Impfschutz vor zum Teil tödlichen Infektionskrankheiten. Nachlässigkeit, aber auch Wissensdefizite der Halter spielen dabei eine ursächliche Rolle. Erst wenn 70 Prozent der Tiere regelmäßig geimpft werden,ist ein wirksamer Seuchenschutz, die so genannte Populationsimmunität, gegeben. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt deshalb für Hunde regelmäßige Impfungen gegen Staupe, Parvovirose, Leptospirose, HCC (Ansteckende Leberentzündung), und Tollwut. Katzen sollten gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und im Falle von Freigängertieren auch gegen die Tollwut geimpft sein. Der behandelnde Tierarzt weiß, welche Impfungen nötig sind, kennt die aktuelle Seuchenlage, führt u. U. einen Bluttest auf noch vorhandenen Impfschutz durch und ist über die neuesten Empfehlungen der StIKo Vet informiert.

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