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Aktuelle News

Rettet das Wollschwein - die gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2019
Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e. V. (GEH) hat das Wollschwein oder Mangalitza zur Gefährdeten Nutztierrasse 2019 gekürt. Bei der Rasse handelt es sich um eine der ältesten rein erhaltenen Schweinerassen Europas, die ihren Ursprung in Ungarn hat. Bis in die 1950er Jahre war es auf Grund seiner Speckschicht weit verbreitet. Danach ging die Haltung zurück, da der Trend zu magerem Fleisch einsetzte. Im Jahr 1993 gab es nur rund 200 Tiere in Europa. Aktuell sind in Deutschland fast 300 Tiere bei 91 Züchtern registriert. Darüber hinaus gibt esaber auch Züchter in Ungarn, Serbien, Bulgarien, Österreich und der Schweiz. Das Wollschwein ist robust und eignet sich ideal für die Freilandhaltung. Das Fleisch ist stark marmoriert und reich an den wertvollen ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Die GEH benennt seit 1984 die Gefährdete Nutztierrasse des Jahres und will damit darauf aufmerksam machen, dass neben dem Verlust von Wildtieren und Wildpflanzen auch in der Landwirtschaft ein Verlust der Vielfalt stattfindet.

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Schweizer Ziegen frei von CAE
30 Jahre Einsatz in der Schweiz haben sich gelohnt, denn die Ziegen der Schweiz sind mittlerweile frei von der Caprinen Arthritis-Encephalitis (CAE). Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sieht darin einen weitern Meilenstein in der Tierseuchenbekämpfung. Zuletzt wurden mehr als 2.400 Ziegenhaltungen in der Schweiz auf das Virus untersucht, ohne dass dabei positive Tiere entdeckt worden sind. Der Erreger ist eng mit dem Virus der Maedi-Visna beiSchafen verwandt und wird hauptsächlich durch erregerhaltiges Kolostrum oder erregerhaltige Milch auf die neugeborenen Zicklein übertragen. Die betroffenen Tiere können nach einer teilweisen sehr langen Inkubationszeit Gelenk-, Gehirn- oder Euterentzündungen zeigen. In der Schweiz zeigen rund ein Prozent aller Ziegen noch Anzeichen einer überstandenen Infektion.

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Afrikanische Schweinepest: Anpassung der Schweinepest-Verordnung durch den Bundesrat
In seiner Sitzung am 14. Dezember hat der Bundesrat die erneute Anpassung der Schweinepest-Verordnung beschlossen. Diese regelt behördliche Maßnahmen für den eventuellen Fall einer Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Die Behörden sollen damit in der Lage sein, neben den jetzt schon bestehendenrechtlichen Möglichkeiten, angesichts der Bedrohungslage zur ASP Maßnahmen wie beispielsweise ein Ernteverbot, die Umzäunung von Gebieten oder das Anlegen einer Jagdschneise anzuordnen. Zudem können vermehrte Fallwildsuchen oder die Beauftragung anderer Jagdscheininhaber behördlich angeordnet werden.

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Bundesrat stimmt verlängerter Übergangsfrist zur Ferkelkastration zu
Der Deutsche Bundesrat hat am vergangenen Freitag der Verlängerung der Übergangsfrist für die betäubungslose Ferkelkastration zugestimmt. Während die Bundesratsdebatte auch in der öffentlichen Wahrnehmung stark im Zeichen der Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern stand, wurden verschiedene andere Entscheidungen wiedie zur betäubungslosen Ferkelkastration getroffen. Der Bundesrat stimmte entgegen der Empfehlung des Agrarausschusses der Verlängerung um zwei Jahre zu. Damit kann das Gesetz von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterzeichnet werden und noch zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Die betäubungslose Ferkelkastration wäre dann noch bis zum 31.12.2020 erlaubt.

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FLI veröffentlicht Tiergesundheitsjahresbericht 2017
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat den Tiergesundheitsjahresbericht für das Jahr 2017 veröffentlicht und öffentlich zur Verfügung gestellt. In dem Bericht wird nicht nur auf die einzelnen Tierseuchen eingegangen. Auch auf die Situation des öffentlichen Veterinärwesens und die finanzielle Unterstützung durch die EU wird hingewiesen. Die aufgelisteten Tierseuchen richten sich dabei nach der auf der Generalversammlung der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) im Mai 2004 beschlossenen neuen Klassifikation von Tierseuchen und Tierkrankheiten undermöglicht insoweit eine bessere Vergleichbarkeit und Bewertbarkeit der vorliegenden Daten mit internationalen Berichten. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Deutschland durch bisher noch nicht vorkommende Tierseuchen unter Druck steht. So stand 2018 im Zeichen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und zudem wurde zum Beispiel erstmals in 2018 West-Nil-Fieber bei verschiedenen Vögeln, aber auch beiPferden nachgewiesen, wobei insbesondere bei vektorübertragenen Tierseuchen die staatlichen Eingriffsmöglichkeiten begrenzt sind.

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Dürrehilfe von Bund und Ländern stark nachgefragt
Die von Bund und Ländern gemeinsam initiierte und finanzierte Dürrehilfe wird von den Landwirten in Deutschland offenbar stark nachgefragt. Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt, ist das Antragsverfahren weitgehend abgeschlossen. Nur noch in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist die Antragstellung möglich. Bund und Länder hatten für die Dürrehilfe insgesamt 340 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bisher sind Anträge mit einem Fördervolumen von knapp 290 Millionen Euro eingereicht worden. Davon wurden biszum 7. Dezember 39,3 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt wurden bundesweit bis zu diesem Datum 8.519 Anträge eingereicht. Im August hatte man die Zahl der betroffenen Betriebe auf rund 10.000 geschätzt, so dass man davon ausgeht, dass sich diese Schätzung im Großen und Ganzen bewahrheiten wird. Dabei gibt es allerdings regionale Unterschiede. Während in den nördlichen und östlichen Bundesländern der Antragseingang die Schätzungen zum Teil deutlich übertrifft, liegen die Zahlen in den südlichen Landesteilen unter den Erwartungen.

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