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Aktuelle News

Keine Kostendeckung bei deutschen Milcherzeugern
Laut dem aktuellen Milch Marker Index (MMI) der MEG Milch Board lagen im letzten Quartal die durchschnittlichen Milcherzeugungskosten in der EU etwa 9 ct/kg über dem Milchauszahlungspreis. Der MMI zeigt auf, welchen Erzeugerpreis ein Landwirt mindestens erzielen muss, damit seine Milcherzeugungskosten gedeckt sind und ein Gewinn verzeichnet werden kann. Dieser lag im Juli 2018 in Deutschland bei 104. Seit einigen Monaten sind die Kosten für Futter und Energie gestiegen, gleichzeitig sanken die Rindererlöse, was zur Folge hatte, dass die Milcherzeugungskosten mit 43,28 ct/kg weiterhin gestiegen sind. Gleichzeitig sind die durchschnittlichen Auszahlungspreise um 1,04 ct/kg auf 34,56 ct gestiegen. Dennoch fehlten den Landwirten im Juli knapp 9 ct zur Kostendeckung.

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Millionen Vögel sterben jährlich durch Stromleitungen
Laut einer NABU-Studie fallen jährlich etwa 1,5 bis 2,8 Millionen Vögel den über 60.000 Kilometer Hoch- und Höchstspannungstrassen in Deutschland zum Opfer. Seit einem Jahr läuft nun eine bundesweite Erfassung von an Stromleitungen verendeten Vögeln, umKlarheit darüber zu erlangen, welche Arten besonders beeinträchtigt sind und wie viele Vögel genau durch die Stromtrassen getötet werden. Dazu haben der NABU und die Renewables Grid Initiative (RGI) 2017 eine Hotline und eine Online-Meldemöglichkeit für Vogelfunde an Freileitungen eingerichtet. „Es ist außerdem wichtig, dieses Naturschutzproblem bekannter zu machen. Mit überschaubarem Aufwand kann die Zahl der Vögel, die mit Leitungen kollidiert, verringert werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller dazu. Die bisher gesammelten Ergebnisse zeigen, dass Schwäne, Kranicheund Gänse besonders häufig, wahrscheinlich auf Grund ihrer Schwerfälligkeit, mit Stromleitungen kollidieren. Bisher gingen 30 Meldungen über 87 verendete Vögel ein. „Die Meldungen sind ein erster Hinweis, um Leitungsabschnitte zu identifizieren, an denen Vögel sterben. Je mehr Funde uns übermittelt werden, desto besser wissen die Netzbetreiber, wo sie etwa Vogelschutzmarkierungen anbringen müssen oder welche Gebiete sie bei der Netzausbauplanung besser umgehen sollten“, so NABU-Vogelschutzexperte Eric Neuling. Die Sicherung von Leitungen obliegt den Naturschutzbehörden der Länder. Doch bisher gibt es nur in Brandenburg und Thüringen eine zentrale Erfassung solcher Funde. Die Meldemöglichkeit von NABU und RGI soll durch eine bundeseinheitliche Fallsammlung, Auswertung und Information an die Netzbetreiber diese Lücke schließen.

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Drei neue ASP-Fälle in China
Chinas Landwirtschaftsministerium hat drei neue Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Provinz Liaoning gemeldet. Bei einem der betroffenen Betriebe handelt es sich um eine Farmmit rund 20.000 Tieren nahe der Stadt Jinzhou. Ein weiterer Ausbruch betrifft einen Betrieb mit 1.500 Schweinen und einen mit 270 Tieren. Beide befinden sich ebenfalls in der Provinz Liaoning.

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EU-Landwirtschaftskommissar hat Tierwohl-Maßnahmen in Niedersachsen kennengelernt
Auf Einladung der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat der EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit einer Delegation Niedersachsen besucht, um Tierwohl-Maßnahmen kennenzulernen. Im Mittelpunkt des Interesses von Vytenis Povilas Andriukaitis waren Möglichkeiten, das routinemäßige Schwanzkupieren in der Schweinehaltung zu vermeiden. Einen Einblick in die Praxis erhielt er am Freitag auf dem Betrieb von Familie Harleß in Schwienau im Landkreis Uelzen. Hier wurden umfangreiche Veränderungen im Stall, u.a. beim Licht, Futter, Klima, Beschäftigungsmaterial vorgenommen und analysiert, ob und was sich positiv auf das Schwanzbeißen auswirkt. Der Betrieb gehörtzum Bundesprojekt „Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD Tierschutz)“. Gleichzeitig appellierte die Ministerin an die EU, die umfangreichen Bemühungen zur Verhinderung des Schwanzbeißens als Zeichen der aktiven Problemlösung zu würdigen. „Wir arbeiten intensiv an Maßnahmen, um die Vorgaben zu erfüllen. Ein EU-Vertragsverletzungsverfahren wäre das falsche Signal aus Brüssel“, sagte sie in Richtung des EU-Kommissars. Außerdem setzte sich Otte-Kinast für tierschutzgerechte Tiertransporte in Drittländer ein. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum Tiere an vielen Grenzen nicht abgeladen und versorgt werden können.“ Sie appellierte an EU-Kommissar Andriukaitis, die EU-Verordnung umzusetzen.

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Fachforum Bienen und Landwirtschaft will Bedingungen für Bienen verbessern
Am 25. und 26. September fand in Berlin das neue Fachforum „Bienen und Landwirtschaft“ der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) statt, an dem etwa 130 Fachleute teilnahmen. Im Fokus der Diskussionen stand die Frage, wie sich die Wechselbeziehungen zwischen Honig- und Wildbienen und der Landwirtschaft verbessern lassen. Unter dem Motto „Synergien erforschen, Lösungen entwickeln“ will das DAFA-Fachforum Konzepte entwickeln, die die Bedingungen für eine Entwicklung von Honig- und Wildbienen auf dem Land und in urbanen Räumen verbessern, sowie forschungsbasierte, praxistaugliche Lösungen finden, die nachhaltig zu einer flächenhaften Verbesserung der Situation führten.Eine Zusammenarbeit von Akteure und Entscheidungsträgern ausWissenschaft, Imkerei, Landwirtschaft, Forschungsförderung und Politik sei von Nöten, um das Zusammenwirken von Bienen und Landwirtschaft zu verbessern, so lautete das Ergebnis der Teilnehmer. Nachdem das Wissen aus Praxis, Forschungsarbeiten und sozialwissenschaftlichen Ansätzen zusammengetragen worden sei, könne Forschungsbedarf festgelegt werden. Anfang des nächsten Jahres soll die Folgeveranstaltung stattfinden, hier soll der erste Entwurf einer Forschungsstrategie zu Bienen und Landwirtschaft diskutiert und weiterentwickelt werden. Eine Zusammenfassung der Veranstaltung, die DAFA-Geschäftsstelle, dem Institut für Bienenschutz des Julius Kühn-Instituts und dem Institut für Veterinär-Biochemie der Freien Universität Berlin ins Leben gerufen worden ist, und die Vorträge der Referenten sind auf der Website der DAFA zu finden.

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Streit um das Staatsziel Tierschutz entbrannt
Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, hat das Argument der Bundestierärztekammer (BTK), die geplante Fristverlängerung für die betäubungslose Ferkelkastration sei verfassungswidrig, als nicht zutreffend kritisiert. Demnach verkenne der beim Fachgespräch im Deutschen Bundestag am 10.10.2018 bestellte Gutachter, Prof. Dr. Jens Bülte, die Bedeutung des Staatsziels Tierschutz. Hier sei nur eine einseitige und unzulängliche Auslegung des Art. 20 a Grundgesetz erfolgt, so Krüsken. Seiner Ansicht nach diene die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz der Angleichungder rechtlichen Ebenen für eine Abwägung zwischen den Interessen der Tiernutzung und dem Schutz der Tiere. "Bei der Fristverlängerung geht es darum, einen guten und praktikablen Einstieg in den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration zu schaffen, bei dem die kleinen und mittleren Betriebe nicht auf der Strecke bleiben", so Krüsken. Unterdessen streiten sich Union und SPD um die Formulierung des Entschließungsantrages zur angekündigten Fraktionsinitiative zur Änderung des Tierschutzgesetzes in puncto Fristverlängerung bei der Ferkelkastration. Dieser müsste noch in dieser Woche auf den Weg gebracht werden.

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