Kleintierpraxis

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Aktuelle News

West-Nil breitet sich in Europa aus
Im Zeitraum vom 6. bis 12. September 2019 wurden in der EU insgesamt 42 neue Fälle von Infektionen mit dem West-Nil-Virus (WNV) beim Menschen und 9 bei Pferden registriert. Wie das European Centre for Disease Control and Prevention (ECDC) mitteilt, wurden mit 15 Fällen in Griechenland die meisten Fälle beim Menschen nachgewiesen. In Italien wurden zehn, in Rumänien acht, in Ungarn vier, in Österreich und Zypern jeweils zwei Fälle sowie ein Fall in der Slovakei nachgewiesen. Bei Pferden wurden drei Fälle inDeutschland sowie jeweils zwei Fälle in Österreich und Frankreich festgestellt. In Ungarn und Italien wurde jeweils ein Fall registriert. Insgesamt wurden in der EU in dieser "Saison" bereits 268 Fälle beim Menschen und 26 Fälle des WNVbei Pferden nachgewiesen. Nachdem das Virus vermehrt bei Pferden und Vögeln in Deutschland gefunden worden ist, hatte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) Pferdehalter in den betroffenen Regionen dazu aufgerufen, ihre Tiere gegen das WNV impfen zu lassen.

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Österreich: Wasser-Experte fordert mehr Sensibilisierung
Wasserknappheit beherrscht zunehmend weltweit immer mehr Regionen. Auch in Österreich herrscht wegen des Klimawandels in einigen Regionen bereits jetzt schon Wasserknappheit, wie der TÜV-AUSTRIA-Wasser-Experte Thomas Fleischanderl zu berichten weiß. Auch wenn das Alpenland eher zu der Gruppe der Länder mit einem niedrigen Trockenheitsrisiko zählt, wie eine Studie des US-Forschungszentrum World Resources Institute (WRI) kürzlich mitteilte. Doch wegen immer weniger länger anhaltenden Regenfälle haben besonders kleinere Wasserversorger Schwierigkeiten, die Wasserversorgung zu garantieren. Die Trinkwasserreservoirs werden nicht nachhaltigaufgefüllt. Zudem mahnt der Experte an, dass die österreichische Bevölkerung in Sachen Trinkwasserhygiene nicht genügend sensibilisiert sei. Denn laut der Ergebnisse einer aktuellen Marktstudie halten mehr als die Hälfte der Österreicher Trinkwasser für nicht verderblich, schlechte Wasserqualität wird nur auf veraltete Leitungen zurückgeführt und über zwei Drittel kümmern sich nicht um die Wartung ihrer Trinkwasserinstallation. Überdimensionierte Leitungsnetze, Stagnation, Totleitungen, zu hohe Kaltwasser- zu niedrige Warmwassertemperaturen jedoch führen dazu, dass Keime und Bakterien sich im Rohrleitungsnetz vermehren und verbreiten können.

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Tiedemann für weitere Amtszeit als BTK-Präsident gewählt
Dr. Uwe Tiedemann ist alter und neuer Präsident der Bundestierärztekammer (BTK). Tiedemann wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Delegierten und darüber, das Amt auch noch in den nächsten 4 Jahren zu bekleiden und die Interessen der BTK weiter voranzutreiben", sagt der BTK-Präsident, der bereits seit 2016 das Amt bekleidet. Zudem wurden Dr. Iris Fuchs als 1. Vizepräsidentin und Dr. Martin Hartmann als 2. Vizepräsident in ihren Ämtern bestätigt. Weitere Mitglieder im Präsidium der BTK sind Dr. Siegfried Moder (Ressort "Praktische Berufsausübung"), Dr. Holger Vogel ("Öffentliches Veterinärwesen und gesundheitlicher Verbraucherschutz") sowie Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Kramer ("Weiterbildung, Forschung und Industrie"). Das Ressort "Internationale Angelegenheiten" wird weiterhinvon Dr. Cornelia Rossi-Broy verantwortet. Prof. Dr. Axel Wehrend, Leiter der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz der Justus-Liebig-Universität Gießen, wurde als Vorsitzender der Akademie für tierärztliche Fortbildung (ATF), der Fortbildungsorganisation der BTK, wiedergewählt. Als stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Delegierten einstimmig Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Kramer (Gießen), der seit 2016 auch Mitglied des BTK-Präsidiums für das Ressort "Weiterbildung, Forschung und Industrie" ist. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Dr. Karl Eckart (Buxheim), Dr. Bodo Kröll (Erfurt), Dr. Heidi Kübler (Obersulm), Dr. Bettina Laub (Horst) und Prof. Dr. Stephan Neumann (Göttingen) bestätigt. Die Mitglieder des Vorstands vertreten eine große Bandbreite tierärztlicher Tätigkeitsfelder.

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Kastenstandhaltung: Gerichtsurteil seit Jahren ignoriert
In Deutschland werden Sauen trotz Verbots weiterhin in viel zu engen und damit tierschutzwidrigen Kastenständen gehalten. Dies führt dazu, dass sich die Tiere bereits häufig ab dem Zeitpunkt der Besamung in Kastenständen über Wochen weder umdrehen noch ausgestreckt liegen können. Laut einem rechtskräftigen Urteils des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg aus dem Jahr 2015, müssen Sauen jedoch zu jeder Zeit ihre Beine in Seitenlage austrecken können. Dieses "Recht" der Sauen wird jedoch sowohl von den Landwirten als auch von den Veterinärbehörden vielerorts ignoriert. Von der Politik wird dieses Vorgehen in Hinblick auf wirtschaftliche Gründe geduldet und aufgrund vermeintlicher wirtschaftlicher Zwänge entschuldigt.Für eine Regierung, die sich Tierwohl und Tierschutz sowie bessere Haltungsbedingungen von Nutztieren auf die Fahnen schreiben möchte, ein skandalöses Verhalten und möglicherweise ein weiterer Grund für Verbraucher, auf den Verzehr von Fleisch aus konventionell wirtschaftenden Betrieben zu verzichten. Nicht zuletzt, da sich das Bundeslandwirtschaftsministerium aktuell in einem Schildbürgerstreich bemüht, den Passus des Liegens in Seitenlage mit ausgestreckten Beinen für die Sauen zu streichen und eine weitere Übergangsfrist von 15-17 Jahren zu schaffen. Dies stellt zweifelsfrei einen erneuten Sieg der Agrarlobby über den Tierschutz und das Tierwohl dar und steht im Widerspruch zu den Wünschen der Mehrzahl der Verbraucher nach mehr Tierwohl!

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Liste zur Übertragung von Leistungen an TFA
Die Arbeitsgemeinschaft zur Anerkennung von Fort- und Weiterbildungen für TFA hat eine erste Liste erstellt, welche tierärztlichen Leistungen an die TFA delegiert werden können. Im Gegensatz zu den Medizinischen und Zahnmedizinischen Fachangestellten war bisher ungeklärt, welche Leistungen an die Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA) übertragen werden können. Die AG setzt sich zusammen aus Vertretern des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) und des Verbands medizinischer Fachberufe e.V. (VMF), die eine erste Liste erarbeitet haben, die jetzt in den Gremien weiterbearbeitetwerden soll. "Diese Liste wird nicht abschließend sein und bedarf der regelmäßigen Überprüfung und Ergänzung", erklärte Silke Agus, Referatsleiterin TFA im VMF. "Aber sie ist ein wichtiger Schritt, die Zukunft des Berufs TFA attraktiv zu gestalten und die Flucht aus dem Beruf zu bremsen. Eine stetige Fortbildung der TFA ist dafür unerlässlich. Gleichzeitig sind wir uns einig, dass es nicht um eine Substitution von Leistungen geht. Die Verantwortung und die Einschätzung, welche Kompetenzen die oder der TFA eigenständig umsetzen kann, liegt beim delegierenden Tierarzt."

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Waldbrände in Bolivien bedrohen neue Froschart
Erst kürzlich wurde der Dendropsophus rozenmani, ein winziger Frosch, von ForscherInnen in Bolivien neu entdeckt. Doch jetzt scheint die Population des etwa 20 Millimeter kleinen, braun-gestreiften Frosches durch andauernde, starke Waldbrände bedroht. Denn der Frosch-Winzling scheint sich Informationen von Martin Jansen vom Frankfurter Senckenberg Forschungsinstitut zufolge nur im Osten Boliviens angesiedelt zu haben. In dieser Region wüten momentan verheerendeFeuer und sorgen für große Schäden. „Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass von den dortigen Bränden mindestens 1.600 Tier- und 4.000 Pflanzenarten betroffen sind. Darunter etwa 150 Säugetiere, wie Jaguar, Tapir oder großer Ameisenbär, sowie 60 bis 90 Froscharten", erläutert Jansen. Da das Gebiet noch nicht sehr erforscht ist, sind die Zahlen aber sehr ungenau. Einige Pflanzen- und Tierarten sind wissenschaftlich noch gar nicht beschrieben.

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