Kleintierpraxis

Dr. med. vet. Ricarda Häuser

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Tierarzneimittelmarkt stagnierte in 2018
Im vergangenen Jahr ist der Tierarzneimittelmarkt in Deutschland kaum noch gewachsen, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) mitteilte. Demnach stieg der Umsatz nur leicht um 0,24 Prozent auf 813 Millionen Euro. Dabei zeigten die unterschiedlichen Marktsegmente deutlich unterschiedliche Entwicklungen. Der einzige Sektor, der noch ein Wachstum und hier sogar um sieben Prozent zeigte, war der Sektor der Pharmazeutischen Spezialitäten. Dagegen gab es im Bereich der Biologika, der Antiparasitika und der Antiinfektiva Umsatzrückgänge von 2,3, 3,2 bzw. 5,1 Prozent. Besondere Sorge bereitet Sabine Schüller,Geschäftsführerin des BfT dabei der Impfstoffmarkt. Die leicht positive Entwicklung des Impfstoffsegmentes aus dem Vorjahr hat sich nicht fortgesetzt. Vorbeugende Maßnahmen, wie Impfungen, wurden durch die verhaltene Stimmung in der Landwirtschaft nachteilig berührt. „Mit Sorge sehen wir die zurückhaltende Impfbereitschaft der Kleintierhalter. Viele ernste Infektionen werden durch regelmäßige Impfungen, die die Mehrheit der jeweiligen Tierpopulation wie Hunde oder Katzen erfassen, erfolgreich kontrolliert. Dies sollte nicht durch Impflücken gefährdet werden“, appellierte Schüller.

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Anstieg der Tularämie seit 2014 beobachtet
Seit 2014 wird nach sporadischen Ausbrüchen der Hasenpest genannten Tularämie in den Jahren zuvor wieder ein deutlicher Anstieg von Krankheitsfällen bei Feldhasen beobachtet. Dies wird auch durch Untersuchungsergebnisse aus dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum belegt. Man hat dies zum Anlass genommen, die Entwicklung im baden-württembergischen Regierungsbezirk Tübingen detailliert darzustellen. Dabei wird zunächst darauf verwiesen, dass in Deutschland nur die für den Menschen weniger stark pathogene UnterartFrancisella tularensis ssp. holartica vorkommt. Der Erreger ist in der Natur mehr oder weniger stark verbreitet und kann auch unabhängig von Wirtstieren überdauern. Feldhasen versterben nach einer Infektion i.d.R. nach 1 bis 4 Tagen. Im Jahr 2014 wurde im Regierungsbezirk Tübingen bei 17 untersuchten Feldhasen in einem Fall die Tularämie nachgewiesen. Bis zum Jahr 2018 stieg die Zahl der Nachweise auf 10 Fälle bei 35 untersuchten Tieren. Im Regierungsbezirk Tübingen bilden der Bodenseekreis sowie der Landkreis Ravensburg einen Schwerpunkt.

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Bundesverwaltungsgericht verkündet im Juni Urteil zum Töten männlicher Küken
Das Bundesverwaltungsgericht hat ein Urteil über das Verfahren zur Zulässigkeit der Tötung männlicher Eintagsküken für den 13. Juni angekündigt. Das Verfahren basiert auf einer Anweisung des nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2013. Damals hatte man die Veterinärämter angewiesen, die Tötung männlicher Eintagsküken zu untersagen. Verschiedene Unternehmen hatten daraufhin gegen diese Entscheidung Klage erhoben und hatten vom Verwaltungsgericht Minden und vom Oberverwaltungsgericht Münster Recht bekommen. DieGerichte hatten die Tötung als gesetzeskonform eingestuft. Daraufhin ist das Land weiter bis vor das Bundesverwaltungsgericht gezogen, dass im Juni seine Entscheidung verkünden will. Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsminister Ursula Heinen-Esser (CDU) hat im Vorfeld darauf verwiesen, dass aktuell bereits Alternativen zur Kükentötung zur Verfügung stünden. Sie forderte dass die Tierquälerei schnellstmöglich gestoppt werde, da die Tötung mit den ethischen Grundsätzen des Tierschutzes nicht vereinbar sei.

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Klöckner gegen Wiederzulassung bienenschädlicher Pflanzenschutzmittel
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat angekündigt, dass sie sich auf EU-Ebene gegen die Wiederzulassung des Pflanzenschutzmittels Thiacloprid einsetzen wird. Thiacloprid waren wie die beiden anderen Neonikotinoide Clothianidin und Imidacloprid wegen ihrer schädlichen Wirkung auf Bienen verboten worden. Die Mittel waren zuletzt nur noch bei Anwendung im Gewächshaus erlaubt. Die Zulassung für das Freiland wurde zurückgezogen.In Brüssel fand gestern eine erste Erörterung im zuständigen Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel, SektionPflanzenschutzmittelrechtsetzung über eine mögliche Wiederzulassung statt. Dazu die Ministerin: „Der Wirkstoff Thiacloprid gilt nach neuesten wissenschaftlichen und technischen Erkenntnissen als gesundheitlich bedenklich und schädlich für den Naturhaushalt, unter anderem auch für Bestäuber. Risikobewertungen der zuständigen Behörden verdeutlichen das. Meine Haltung war hier immer klar: Solche Wirkstoffe müssen vom Markt. Auf europäischer Ebene werde ich mich daher mit Nachdruck dafür einsetzen, dass dieses Neonikotinoid keine Genehmigung mehr erhält, seine Anwendung schnellstmöglich verboten wird."

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Interaktives Tool zeigt, wie Tiere und Insekten unsere Umwelt wahrnehmen
Wie sehen Tiere und Insekten unsere Welt? Diese Frage hat Lensbest, bekannt für den Online-Versand von Brillen und Kontaktlinsen, dazu geführt, ein interaktives Tool für die verschiedenen Perspektiven von Mensch und Tier zu schaffen. Dieses Tool zeigt, wie Tiere im Gegensatz zu uns Menschen die Umwelt wahrnehmen. Die unterschiedlichen visuellen Fähigkeiten führen demnach auch zu unterschiedlichen Wahrnehmungen.Das Tool gibt drei verschiedene Umgebungen vor, die wahlweise aus der Perspektive von Hund, Katze, Biene oder Schnecke gesehen werden können. Somit wird eine mannigfaltige Art und Weise enthüllt, wie die verschiedenen Spezies die Realität über Formen undFarben erfassen. „Die meisten Gattungen unseres Planeten können uns nicht auf die gleiche Weise sehen wie wir sie. Vor dem Hintergrund gefährdeter Biodiversität und des drohenden Aussterbens vieler Tierarten wollen wir Mitgefühl für Tiere und gleichermaßen Insekten sowie Verständnis für deren Beitrag zum Ökosystem erwecken“, kommentiert Janina Schäfer, Content Marketing Manager bei Lensbest. „Wir haben dieVerantwortung, Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, wie wir mit den Tieren und Insekten in unserer Umgebung interagieren. Wir hoffen, dass dieses Tool eine große Rolle dabei spielen wird, ein Bewusstsein für die unglaubliche Wahrnehmungsvielfalt der Tiere zu schaffen.“

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Auffällig hohe Suizidrate unter europäischen Landwirten
Nach der Auswertung von Selbstmorden in den Jahren 2007 bis 2011 durch die staatliche französische Gesundheitsbehörde Santé Publique France (SPF) wurden alarmierende Zahlen veröffentlicht: demnach ist die Suizidrate bei Landwirten um 20 Prozent höher als in der restlichen Bevölkerung, bei Milcherzeugern sind es 30 Prozent mehr. Laut Informationen von Agrarheute führen niedrige Preise, steigende Kosten, die extremen Wetterlagen und der ökonomische Druck dazu, dass in Frankreich an jedem zweiten Tag ein Landwirt Selbstmord begeht. Der Verband der europäischen Landwirte und Genossenschaften (COPA-COGECA) fordert neben einer verbesserten finanziellenUnterstützung mehr gesellschaftliche Anerkennung des Berufsstandes, denn auch in anderen europäischen Ländern sieht die Situation kaum anders aus. Besonders kleine Betriebe seien durch die geplanten Kürzungen der EU-Mittel gefährdet. Auch in der Schweiz sorgen Zukunftsangst und Probleme mit der Nachfolgeregelung für ein hohes Selbstmord-Risiko bei Landwirten, das 37 Prozent höher ist als bei anderen Männern aus ländlichen Gegenden, wie eine Untersuchung der Universität Bern ergab. Benno Winkler vom Schweizer Netzwerk "Hofkonflikt" rät den Angehörigen: „Thema ansprechen, rasch Hilfe holen, nicht tabuisieren und nicht glauben, sie seien die einzigen."

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