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Antarktisches Eis schmilzt dramatisch
Das anarktische Eis schmilzt dramatisch schnell. Vergleicht man die geschmolzenen Mengen von 2012 und 2017, ist ein Anstieg um knapp das Dreifache zu erkennen. Das fand ein internationales Forscherteam um Andrew Shepherd von der University of Leeds heraus. Für den Zeitraum 2012 bis 2017 errechneten die Forscher einen jährlichen Verlust von 28 Milliarden Tonnen Eis für den ostantarktischen Eisschild. Insgesamt ließ das schmelzende Eis der Antarktis den weltweiten Meeresspiegel zwischen 1992 und 2017 um 7,6 Millimetersteigen. Damit trägt die Antarktis gegenwärtig zu einem höheren Anstieg des Meeresspiegels bei als je zuvor in den letzten 25 Jahren. Würde sämtliches Eis in der Antarktis verschwinden, hätte das einen Anstieg des globalen Meeresspiegels um 58 Meter zur Folge. An der Untersuchung beteiligten sich 84 Wissenschaftler von 44 internationalen Organisationen. Sie führten 24 satellitengestützte Eismasseschätzungen zusammen, um den Eisverlust zu kalkulieren und zwar mit drei verschiedenen Messmethoden.

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BfT - Impfungen sind Gesundheitsstandard
Impfungen gehören heutzutage zum Gesundheitsstandrd bei Tieren und die Bedeutung von vorbeugenden Tiergesundheitsstrategien wächst, wie der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) berichtet. Dies wird auch durch die Zulassungszahlen derEuropäischen Arzneimittel Agentur (EMA) dokumentiert. Im Jahr 2017 wurden dort insgesamt 18 Tierarzneimittel neu zugelassen. Bei zehn dieser Tierarzneimittel handelte es sich um Impfstoffe. Dabei sind im vergangenen Jahr neue Impfstoffe für alle relevanten Nutztier-Segmente auf den Markt gekommen. Besonders stark vertreten waren dabei Impfstoffe für Schweine. Hier wurden Impfstoffe gegen PCV 2, Influenzaviren vom Typ H1N1 und auch die Ödemkrankheit beim Schwein neu zugelassen. Im Bereich der Rinder und Schafe sind weitere Impftsoffe gegen die Blauzungenkrankheit auf den Markt gekommen. Auch die Umsätze mit Impfstoffen spiegeln die Bedeutung von vorbeugenden Tiergesundheitsstrategien wider. Mittlerweile werdenrund sechs Milliarden Euro an Umsätzen mit Impfstoffen generiert, die rund ein Drittel des Marktes der Tierarzneimittel ausmachen. Dafür sind allerdings auch hohe Investitionen auf Seiten der Hersteller notwendig. Acht Prozent des Jahresumsatzes fließen bei den deutschen Unternehmen im Schnitt in Forschung und Entwicklung. Bis ein Produkt zur Marktreife gelangt, dauert es bis zu elf Jahren. Ein Problem sieht der BfT bei der Akzeptanz des Einsatzes von Tierarzneimitteln bei Nutztieren, während sie bei Hobbytieren sehr hoch ist. Im Nutztierbereich ist das Bewusstsein dafür, dass auch diese Tiere Arzneimittel benötigen, um gesund zu bleiben, nur wenig ausgeprägt. Hier überwiegen Vorbehalte gegenüber dem Arzneimitteleinsatz. Deshalb sieht der BfT in der Krankheitsvorbeuge mittels Impfung ein wichtiges Argument in der gesellschaftlichen Diskussion.

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Afrikanische Schweinepest erreicht Rumänien
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist im Juni 2018erstmals in Rumänien nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) mitteilt. Die Erkrankung wurde mittlerweile in zehn Hinterhofhaltungen sowie bei drei Wildschweinendiagnostiziert. Der Nachweis erfolgte in einem eng begrenzten Gebiet im Osten des Landes in unmittelbarer Nähe zur ukrainischen Grenze, wo das Virus schon länger aktiv ist. Auch Moldavien, wo das Virus ebenfalls bereits nachgewiesen wurde, ist nicht weit entfernt.

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Volksbegehren gegen Massentierhaltung in der Schweiz
In der Schweiz soll es einen Volksentscheid gegen die Massentierhaltung geben. Um dies zu realisieren, müssen Tierschutz-, Tierrechts- und Umweltorganisationen bis 12. Dezember 2019 die notwendigen 100.000 Unterschriften beigebracht haben. Das Volksbegehren soll auch derTendenz zu immer größeren Betrieben,Hochleistungszüchtungen und Produktionsmaximierung entgegenwirken. Erreicht werden sollen diese Ziele über eine Änderung von Artikel 80a der Bundesverfassung. Dadurch soll der Bund die Würde des Tieres in der landwirtschaftlichen Tierhaltung schützen. Die Tierwürde umfasse wiederum den Anspruch, nicht in Massentierhaltung zu leben.

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Klimawandel könnte für dramatische Schwankungen bei Ernteerträgen sorgen
Wissenschaftler der University of Washington (USA) und der Stanford University (USA) erwarten, dass der Klimawandel erheblich Schwankungen bei den Ernteerträgen zur Folge haben wird. Grundsätzlich gehen sie davon aus, dass die Erträge aufgrund der steigenden Temperaturen sinken werden. Die schwankenden Erträge könnten auch zu Preisexplosionen führen. Heute ist es z.B. für Mais sehr unwahrscheinlich, dass es gleichzeitig zu schlechten Ernten bei den weltweit vier größten Exporteuren USA, Brasilien, Argentinien und Ukraine kommt. Steigen die Temperaturen, ändert sich diesallerdings. Bereits bei einer Steigerung von zwei Grad, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf sieben Prozent. Steigen die Temperaturen um vier Grad, wächst die Wahrscheinlichkeit auf 86 Prozent. Die Forscher weisen daraufhin, dass die Ernten bei steigenden Temperaturen alleine bereits dadurch in Gefahr sind, dass die Pflanzen mehr Wasser benötigen. Und dies hat letztlich wiederum zur Folge, dass sich selbst bei optimistischen Annahmen für den Klimawandel, die Schwankungsbreite bei den Maiserträgen in den USA bis zur Mitte des Jahrhunderts verdoppelt.

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Einfachere Mitmachmöglichkeiten beim Mückenatlas
Das Citizen Science-Projekt mueckenatlas.com präsentiert sich zu Beginn der Mückenhochsaison nicht nur in einem neuen Qutfit. Daneben bietet die Seite auch einen leichteren Zugang zum Mitmachen. Wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilt, wurden Schritt-für-Schritt-Anleitungen sowie ein neu produzierter Film eingestellt. Hier werden Tipps für die Mückenjagd gegeben und Hintergründe des Forschungsprojektes erläutert. Zudem kann man auf der "Karte der Sammler" nicht nur sehen, wo Mücken gesammelt wurden. Zu erkennen ist auch, welche Mückenwo in Deutschland gefunden wurden. Im Rahmen des Mückenatlas istdie Bevölkerung dazu aufgerufen, Stechmücken zu fangen und zur Identifizierung an das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. in Brandenburg oder den Kooperationspartner FLI in Greifswald zu senden. Ziel ist es, die Öffentlichkeit über Stechmücken aufzuklären und die Datenlage zur Verbreitung der verschiedenen Arten kontinuierlich zu verfeinern. Mittlerweile hat es seit Beginn des Projektes im Jahr 2012 rund 20.000 Einsendungen mit über 100.000 Stechmücken gegeben.

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