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Das Przewalski-Pferd ist verwildertes Hauspferd
Bisher ging man davon aus, dass das Przewalski-Pferd das letzte Wildpferd überhaupt ist. Diese Ansicht muss nach Untersuchungen unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nun wohl revidiert werden. Demnach begann die Domestikation der Pferde mit dem Przewalski-Pferd. Später verwilderten dann einige dieser ursprünglich domestizierten Tiere wieder und bildeten den Stamm aller heute noch lebenden Przewalski-Pferde. Als Haustiere wurden die Przewalski-Pferde gleichzeitigvon einer zweiten noch vorhandenen Pferderasse ersetzt. Die Forscher fanden anhand von Genomvergleichen heraus, dass die ursprünglichen Przewalski-Pferde domestiziert wurden. Die Ahnen unserer aktuellen Hauspferderassen wurden erst 2000 Jahre nach den Przewalski-Pferden domestiziert. Daraus schließen die Forscher, dass es sich beim heutigen Przewalski-Pferd um sekundär verwilderte Haustiere handelt. Ähnliches gilt auch für das Europäische Mufflon.

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EU-Parlament will Tierversuche für Kosmetik weltweit verbieten
Der Umweltausschuss des EU-Parlamentes hat sich dafür ausgesprochen, dass Tierversuche für Kosmetika weltweit verboten werden, wie Ärzte gegen Tierversuche e.V. berichtet. In der EU ist bereits seit 2013 ein Verkaufsverbot von an Tieren getesteten Kosmetikprodukten und -inhaltsstoffen in Kraft. Dies gilt allerdings nur, wenn die Stoffe ausschließlich in Kosmetika verwendet werden. Viele Stoffe werden allerdings auch in Pharmazeutika oder Lebensmittel angewendet, so dass das Verbot hier nicht gilt. Zudem lassen noch 80 Prozent der Länder weltweit Tierversuche für Kosmetika zu. Der Ausschuss des Parlaments befürchtet, dass die Hersteller das in der EU geltende Verbot umgehen, was leicht möglich ist.Deshalb fordern die Mitglieder ein weltweites Verbot solcher Tierversuche. Deshalb werden EU und Mitgliedsstaaten aufgefordert, auf eine entsprechende Resolution der Vereinten Nationen hinzuwirken. „Das Verbot auf EU-Ebene betrifft zwar nur einen winzig kleinen Teil der Tierversuche, dennoch ist es als wichtiger Motor für die Entwicklung und Etablierung tierversuchsfreier Testverfahren zu sehen und zudem das erste Mal, dass zumindest ein Bereich der Tierversuche auf EU-Ebene konkret verboten wurde“, kommentiert Dr. med vet. Gaby Neumann, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Ärzte gegen Tierversuche. „Ein weltweites Verbot voranzutreiben, ist der folgerichtige Schritt.“

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Jetzt werden Zecken langsam wieder aktiv
Ab einer Temperatur von sieben Grad Celsius werden Zecken wieder aktiv und und legen sich auf die Lauer, um bei einem warmblütigen Wirt Blut zu saugen und anschließend Eier abzulegen. Beliebte Wirtstiere sind Hunde und Katzen, auf die sie, ebenso wie auf den Menschen, gefährliche Krankheitserreger übertragen können. Daher sollte rechtzeitig an einen wirksamen Schutz der Tiere gedacht werden. Dies sind zum einen die Bakterien Borrelien und zum anderen die Parasiten Babesien sowie das Virus der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Von den zahlreichen Zeckenarten sind es in unseren Breiten vor allem zwei, die für Hunde- und Katzenhalter eine Rolle spielen: der Gemeine Holzbock und die Auwaldzecke. Die Braune Hundezecke ist im Mittelmeerraumbeheimatet und kommt als Freilandzecke in unseren Breiten bislang nicht vor. Nach jedem Spaziergang sollte man auf Zeckensuche beim Tier gehen, rät der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT). Sicherer ist es, sein Tier über die gesamte Zeckensaison mit einem dafür zugelassenen Tierarzneimittel vorbeugend vor Zecken zu schützen. Inzwischen steht eine Vielzahl von Präparaten in den unterschiedlichsten Darreichungsformen zur Verfügung. Wird ein Tier dennoch von einer Zecke gestochen, sollte man die Stelle genau beobachten. Rötet sich die Einstichstelle, wird heiß oder schwillt an, ist der Besuch beim Tierarzt ratsam.

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Dr. Sabine Schüller (BfT) im Interview
Die Novellierung der europäischen Tierarzneimittelgesetzgebung ist in einer entscheidenden Phase. Lange wurde darüber beraten, wie Tierarzneimittel besser verfügbar, der administrative Aufwand geringer, die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und der europäische Binnenmarkt harmonisiert werden kann. Die endgültigen Anforderungen der neuen EU-Verordnung werden nun von EU-Parlament, -Rat und -Kommission festgelegt. AnimalhealthEurope und die nationalen Verbände haben sich im Vorfeld des Prozesses an Abgeordnete und die Repräsentanten der Mitgliedstaaten in Brüssel gewandt, um wesentliche Aspekte aus Sicht der Industrie hervorzuheben. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Innovationen sowie wissenschaftsbasierte und verhältnismäßige Rechtsvorschriften.Gleichzeitig wird eine gute Verfügbarkeit eines breiten Spektrums an Tierarzneimitteln in der gesamten Europäischen Union angestrebt, erklärte Dr. Sabine Schüller, Geschäftsführerin des Bundesverbandes für Tiergesundheit e. V. (BfT) in einem Interview gegenüber Blickpunkt. Darüber hinaus liegt es im Interesse der Industrie, den bürokratischen Verwaltungsaufwand im Rahmen der Zulassung zu verringern. Auch das Ziel, die Gefahr von Antibiotika-Resistenzen zu minimieren, wird von der Industrie unterstützt. Ebenso halten wir die Entkoppelung der Vorschriften für Human- und Tierarzneimittel für einen richtigen Schritt. Verbesserungsbedarf sieht Schüller bei den Verfahrensabläufen rund um die Zulassung von Tierarzneimitteln, beim Schutz der technischen Dokumentation und bei der Pharmakovigilanz.

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Krisensitzung zur ASP in Berlin
Der noch als geschäftsführender Bundeslandwirtschaftsminister tätige Christian Schmidt (CSU) hat aufgrund der aktuellen Bedrohung für Deutschland durch die Afrikanischen Schweinepest(ASP) zu einem nationalen Krisengipfel aufgerufen. Daran werden am 26. Februar 2018 in Berlin die Landwirtschaftsminister der Länder sowie Vertreter von verschiedenen Verbänden teilnehmen.

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Wieder mehr Schafe in Nordrhein-Westfalen und Bayern
Schafe werden trotz zunehmender Probleme mit Wölfen wieder beliebter. So stieg die Zahl der Schafe in Nordrhein-Westfalen binnen eines Jahres um vier Prozent auf 138.900 Anfang November 2017 an. Dies gab Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes bekannt. Dabei machten weibliche Schafe zur Zucht mit 97.300 Tieren und rund 70 Prozent den größten Anteil am gesamten Schafbestand aus. Mit 37.200 Tieren waren 26,8 Prozent der Schafe Lämmer und Jungschafe unter einem Jahr. Die Zahl der Schafböcke lag bei 2800 Tieren. Laut den Ergebnissen der Viehbestanderhebung ist auchdie Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe mit mindestens 20 Schafen von 1.120 auf 1.160 gestiegen. Aber nicht nur in Nordrhein-Westfalen setzen die Landwirte wieder mehr auf Schafe. Auch in Bayern ist die Zahl der Schafe zum Stichtag 3. November 2017 um knapp ein Prozent auf 268.400 Schafe gestiegen. Die Zahl der schafhaltenden Betriebe erhöhte sich um etwa vier Prozent auf rund 2.200 Betriebe, wie das Bayerische Landesamt für Statistik bekannt gab. Bei den weiblichen Zuchttieren ist hier eine Zunahme um 1,8 Prozent zu verzeichnen. Dies entspricht einem Zuwachs von 3.400 auf 187.800 Tiere.

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